Vereinschronik

Im März 1948 taten sich fünfzehn junge Sportler zusammen und gründeten den

Box-Club Neuburg, der sich am 01. April dem Verein für Rasenspiele Neuburg anschloss.

 

Bereits im Juli desselben Jahres nahmen dann die Gründungsmitglieder Fred Morgenstern, Ludwig Feistle und Erwin Mayer an dem Turnier um den „Goldenen Handschuh“ in Augsburg teil, das von Offizieren der dort stationierten US-Armee ausgerichtet wurde. Dabei gewannen sie den Bronzenen und Silbernen Handschuh.

 

Am 12. Dezember 1948 wurden erstmals in Neuburg Stadtmeisterschaften im Boxen ausgetragen.

 

Edgar Plihal war als erster Neuburger Boxer 1949 schwäbischer, südbayerischer und bayerischer Meister und süddeutscher Vizemeister im Jugend Papiergewicht.

1951 wurde er dann auch noch schwäbischer und südbayerischer Meister sowie bayerischer Vizemeister im Junioren Fliegengewicht.

 

Als bisher bester und hervorragendster Neuburger Boxer konnte Ludwig Seissler, der im Mai 2005 sechsundsiebzigjährig überraschend verstarb, eine Menge von Titeln erringen, darunter: 1952 schwäbischer, südbayerischer, bayerischer Meister und süddeutscher Vizemeister im Senioren Fliegengewicht; 1953 bis 1957 nochmals fünfmal schwäbischer, zweimal süddeutscher, zweimal bayerischer Meister im Senioren Bantamgewicht, einmal südbayerischer und zweimal bayerischer Vizemeister und einmal dritter der deutschen Meisterschaft. In der Bayern-Auswahl kämpfte Seissler in Holland, Frankreich, Schweiz, Italien, Österreich, der DDR, Tschechoslowakei, Ungarn, Jugoslawien, Rumänien, Bulgarien und Persien.

 

Weitere schwäbische, südbayerische und bayerische Titel errangen in den darauf folgenden Jahren, bis Mitte der 70er Jahre: Heini Wittman, Adolf Gohl, Ernst Dressel, Josef Würmser, Artur Schießl, Horst Schießl, Karlheinz Mayr, Paul Leidl, Ernst Schinke, Kurt Mayer, Max Stempfle, Kurt Schießl, Roland Muschiol, Karl Schuster, Helmut Beerschwinger, Josef Donabauer, Lothar Schlusnus um nur einige zu nennen.

 

Im Oktober 1952 trennte sich die Boxabteilung vom VfR Neuburg und machte sich selbständig.

 

Im November 1962 wurde der neugegründete Judo-Club als Unterabteilung dem Box-Club Neuburg angeschlossen von dem er sich am 01. April 1972 wieder trennte und einen eigenen Verein gründete.

 

Einer der absoluten Höhepunkte beim BCN war der internationale Vergleichskampf gegen die Nationalstaffel der USA in Neuburg 1975. Hier traten die späteren erfolgreichen Weltklasseboxer Michael und Leon Spinks auf.

 

Ein weiterer Höhepunkt war der Junioren-Länderkampf Deutschland – Ungarn. Es boxte hier zwar kein einziger Neuburger mit, aber die anwesenden Zuschauer konnten sich darüber freuen, Spitzenboxer, wie z.B. die Gebrüder Graciano und Ralf Rocchigiani als junge Boxer erleben zu dürfen, die später erfolgreiche Profis geworden sind.

 

800 Meter die Geschichte machten

Bevor das olympische Feuer anlässlich der 20. Sommerspiele im Münchener Olympiastadion entzündet wurde ist es durch Neuburger Hände gegangen:

Horst Seissler vom Box-Club Neuburg hatte die Ehre, am 27. August 1972 um 21:50 Uhr die wohl berühmteste Flamme der Welt vor den Toren Augsburgs in Empfang zu nehmen. Auf seinem rund 800 Meter langen Staffellauf begleitete ihn damals sein Mannschaftskamerad Josef Donabauer.

 

2005 gründete der Box-Club Neuburg die Salsa-Tanzgruppe „Latino-Mix“.

 

Training

Dienstag:
20:00 - 22:00 Uhr


Freitag:
19:00 - 21:00 Uhr

Sonntag:
9:30 - 11:30 Uhr
(Sonntag NUR Wettkampfvorbereitung nach Absprache) 

Städt. Turnhalle Neuburg